Am Uranmarkt braut sich was zusammen

Die Zeit der hohen Uranpreise wird kommen. Angebot und Nachfrage bei Uran halten sich noch in etwa die Waage. Doch das ändert sich. Gute Aussichten also für Urangesellschaften wie Fission Uranium.

BildDer Zusammenschluss zwischen Fission Uranium (ISIN: CA33812R1091 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,34988,Mines_und_Money_London_2015/?v=295256 ) und Denison Mines ist bekanntlich gescheitert. Doch schon scheint ein größerer Konkurrent ein Auge auf Fission zu werfen. Und Fissions Patterson Lake South-Projekt im Athabascabecken in Saskatchewan wächst weiter. Beim Sommerbohrprogramm 2015 konnte bei 16 von 17 Bohrlöchern eine Mineralisierung festgestellt werden. Das Bohrloch PLS 15-439 mit einer Mineralisierung von 11,03 Prozent U308 war sicher der größte Erfolg. Für den Winter ist ein 11.000 Meter umfassendes und etwa sieben Millionen CAD teures Bohrprogramm vorgesehen. Und Fission sitzt auf über 113 Millionen Pound Uran (NI 43-101 Ressource), eine gewaltige Menge im Top-Urangebiet. (Ross Mc Elroy interview: http://www.commodity-tv.net/c/mid,34988,Mines_und_Money_London_2015/?v=295215 )

Auf dem Uranmarkt steigt die Nachfrage und das Angebot geht zurück. Wird für 2016 mit einem weltweiten Uranbedarf von rund 200 Millionen Pound U308 gerechnet, so gehen die Experten für 2030 von geschätzten 300 Millionen Pound U308 aus. Denn der Bau und die Planung von Atomkraftwerken schreitet voran. Rund 740 Milliarden US-Dollar werden weltweit in den nächsten zehn Jahren in diese Branche fließen. Das meiste Geld wird China investieren, gefolgt von Russland und Indien.

Und eine Schere öffnet sich: Die Differenz zwischen Nachfrage und Angebot wird sich dramatisch vergrößern. Das Angebot an U308 der existierenden Minen wird etwas zurückgehen. Gleichzeitig wird der Bedarf an U308 ansteigen.

Dass Uran in den letzten Jahren für Anleger nicht unbedingt Freude brachte, dürfte sich also grundlegend ändern. Denn steigt die Nachfrage und sinkt das Angebot, dann sind höhere Preise vorprogrammiert. Davon sollten dann auch Uranunternehmen wie Fission Uranium profitieren. So sollte der eher ungeliebte Uransektor noch viele Fans finden können.

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